Rezensionen
Als wir schäumten Jugend in den Siebzigern: Rainer Schmidts Schmerz
FAZ-Autor Friedmar Apel:“Rainer Schmidts Geschichte musste wohl auch aus persönlichen Gründen unbedingt erzählt werden. Mit den geschickt gehandhabten Mitteln des klassischen Desillusionsromans gelingt dem Autor aber eine distanzierte und doch auch bewegende Analyse der Voraussetzungen von Jugendgewalt. Der Diskrepanz zwischen Reflexion und Handeln gewinnt Schmidt überdies drastischen Humor ab. Das ergibt zusammen … eine rasante und unterhaltsame Darstellung, die aktuell zu denken gibt.” Ganzen Artikel lesen
WDR EinsLive vom 21.3.2008
Jan Drees:“Wie lange noch ist ein frisches, erstaunlich unszeniges Jugendstück.”
dpa Basisdienst Hamburg vom 10.3.2008
“Jugend und Gewalt in den 80er Jahren“
Schmidt (43), der für den «Spiegel» schrieb und Vize-Chefredakteur bei «Vanity Fair» war, fand eine knappe, mitunter drastische Sprache. Eindringlich schildert er das Innenleben seiner Hauptfigur: die Suche nach großen Gefühlen, Freundschaften, Enttäuschungen und erster Sex. Mit viel Alkohol und schwarzem Humor versucht Felix zu überleben”
Die gebrochene Nase des Lebens. Von Sophie Albers:
“Kein weiterer Journalisten-Roman, sondern das kraftvoll geradeaus erzählte Porträt einer Welt des Schlagens und Geschlagenwerdens ist Rainer Schmidts Romandebüt “Wie lange noch”.”…”Es ist ein trauriges Bekenntnis, ein kraftvolles, ein verzweifeltes, ein 362 Seiten währendes Aufbäumen. Wie ein gutes Stück Punkmusik: das ganz große Gefühl in eineinhalb Minuten.”…”Die Sätze, die Schmidt für all das gefunden hat, mögen einfach wirken, doch ist gerade das die große Kunst dieser Erzählung: keine Schnörkel, kein Zuviel zwischen dem Gefühl und seinem Ausdruck, ganz so wie in der Welt dieser Jugendlichen, die voreinander nur das Schöne verbergen, allein für das Hässliche die treffendsten Beschreibungen finden.”Ganzen Artikel lesen
DER TAGESSPIEGEL vom 26.2.2008Literatur: Halt dich an deiner Sehnsucht festAutor Ric Graf über Wie lange noch:“Schmidt gelingt es, diese sehr private Erzählung über das Private hinauszuführen. „Wie lange noch“ ist weder Pop- noch Erlebnisliteratur. Auf den ersten Blick erzählt Schmidt einfach sehr elegant einen Plot. Erst auf den zweiten Blick wird offenbar, dass hier jemand sehr entschieden dem Problem gesellschaftlicher Gewalt auf die Pelle rückt, indem er es in der Phase des Erwachsenwerdens verankert.”Ganzen Artikel lesen.
DER SPIEGEL vom 25.2.2008Dirk Kurbjuweit:“Rainer Schmidt erzählt diese Geschichte, die spürbar aus dem eigenen Leben gegriffen ist, in einer direkten, zupackenden Sprache. Das Buch ist ein Beitrag zur aktuellen Diskussion um Jugendgewalt. Um Ausländer geht es dabei übrigens nicht, die übelsten Schläger sind Deutsche.”





